RPR1
00:00:00: Einen wunderschönen guten Abend, meine Lieben.
00:00:01: Heute Abend haben wir Josef Frey als Gast bei uns.
00:00:04: er arbeitet als Sicherheitsbeauftragter der Welthungerhilfe war vorher bei der UNO hat immer was mit Sicherheit zu tun und dann geht er natürlich in die gefährlichen Ländern unter anderem nach Syrien Südsudano und viele andere Länder zum Beispiel die Zentralafrikanische Republik Bangui unser Thema in den nächsten zwei Stunden.
00:00:30: Der Joseph ist da und wenn der euch begrüßt, wisst ihr alle aus welchem Land er kommt.
00:00:36: Ich freue mich, dass ich hier sein darf und hoffe mögliche interessante Geschichten zu der Sendung meinen Abenteuer erzählen zu können.
00:00:46: Gehen wir davon aus lieber Josef?
00:00:48: Dass wir das gemeinsam hinkriegen!
00:00:50: Ich bedanke mich jetzt schon mal bei der Welthungerhilfe Denn die Leute haben mir gesagt Reiner du in deiner Sendung Wir haben da einen, der ist nicht nur ein sympathischer Mensch sondern auch sehr kompetent.
00:01:00: Du hattest aber vor der Welt Hunger Hilfe was anderes gemacht Joseph
00:01:04: Genau, ich war also mal Berufsoffizier und dann habe ich die ganze Karriereleite hochgeschenkt bis Maior.
00:01:12: Gut das ist nichts Wahnsinniges aber immerhin!
00:01:15: Und ich wollte dann unumilitär Beobachter werden.
00:01:19: Unumilitarbe Obachter sind die Offiziere eigentlich, die unbewaffnet einen Waffenstillstand abkommen in einem Land überwachen.
00:01:26: Also das sind meistens zwei Länder, eben zwei Kriegsparteien.
00:01:30: In meinem Fall wenn wir jetzt bei Syrien bleiben war es ist es gewesen zwischen Syrien und Israel also der Golan, der anaktierte Gondalan.
00:01:39: von israelischer Seite und dort ging es darum dass man diesen Waffenstilstand haben wir aber eben auch Verstöße durchgesetzt.
00:01:48: Redest du denn mit der einen und der anderen Seite?
00:01:53: Das ist eine interessante Frage, da sind wir Teams gewesen.
00:01:56: also es hat ein Team gegeben das war auf der syrischen Seite und das andere auf der israelischen.
00:02:01: ich war auf die syrische nie auf den israelischen und auch ein bisschen wahrscheinlich zum Unabhängigkeit zu bewahren habe ich mit meinen Kollegen haben wir den südischen Golan, also einen südischem Teil überwacht eigentlich und die Kollegen auf der israelischen Seite dann den israelische Teil.
00:02:19: Und was dann passiert?
00:02:20: Wenn man mit der Frau zu Hause telefoniert und das Handy hinhält und man Bombeneinschläge hört, was daraus sich entwickelt, das erfahren wir gleich!
00:02:32: Josef Freih stammt eigentlich aus der Schweiz, lebt heute im Bad Kreuz nach und hat unter anderem für die UNO gearbeitet.
00:02:37: Viele Aufgaben schon erfolgreich bewältigt!
00:02:40: Und dann war da dieser Einsatz in Syrien, wo er eigentlich für Frieden sorgen sollte.
00:02:45: Du hast eine ganz außergewöhnliche Geschichte mitgebracht mal lieber, wo du mit deiner Frau telefoniertest in Deutschland und hast das Handy hingehalten und es waren Bomben-Einschläge zu hören?
00:02:55: Ja, das stimmt gut.
00:02:56: im Nachhinein würde ich das natürlich heute nicht mehr so machen.
00:02:59: aber es war... Diese zwei Jahre war ich in Syrien.
00:03:04: Also als ich runterkam, im März, elf war es noch ruhig und dann hat es aber relativ schnell begonnen rund um Damascus also Indara.
00:03:12: das ist eine Stadt hundert Kilometer südlich von Damascus.
00:03:15: dort war eigentlich der Ursprung des ganzen Aufstands von der Bevölkerung.
00:03:20: Abends haben wir dann telefoniert, also gescheit mit meiner Frau regelmäßig.
00:03:24: Mit meiner Ex-Frau muss ich sagen, wir sind heute geschieden und irgendwie muss man diese Verrücktheit von diesem ganzen Konflikt ... Muss man auch mit jemandem teilen?
00:03:34: Das habe ich eben mit dir gemacht.
00:03:35: Und gerade in der Endphase, als ich dann ... Ja das war dann so im Ende Elf am Anfang zwölf, wo es dann wirklich regelmässig auch Schießreien gegeben hat habe ich dann eben mit ihr gescapten gehabt und aber hier da auch gesagt, hören mal zu wie das bei uns zu und her geht.
00:03:51: Habt man den Computer aus dem Fenster gehalten?
00:03:53: Und sie hat natürlich diese Einschläge- und Schießereien gehört und konnte natürlich mit dieser Information überhaupt nichts anfangen.
00:04:01: Das war vielleicht die sensibelste Art musste das irgendwie teilen.
00:04:05: Aber es war halt dann bei ihr gekommen dass Sie konnten mit dieser Informationen nix anfangen und ich glaube, sie wäre nicht die einzige gewesen die mit dieser Information natürlich überfordert war.
00:04:16: Aber jede Situation hat irgendetwas und du warst alleine, und brauchtest jemanden, mit dem du es teilen konntest.
00:04:23: Hinterher ist man immer schlauer.
00:04:25: RbH-Eins
00:04:25: – mein Abenteuer!
00:04:27: Einen tollen Mann haben wir heute in meiner Abenteueroose frei.
00:04:30: War auch als Sicherheitsbeauftragter der Welthungerhilfe viel unterwegs damit die Mitarbeiter der Organisation in den Krisengebieten ihren Job machen können.
00:04:39: vor allem die Sicherheitslage in den Regionen checkt er durch.
00:04:43: Er hat es ja eben schon gesagt, die Ehe ist dabei auf der Strecke geblieben.
00:04:46: Also eigentlich mit deiner damaligen Frau auch längere Reisen in gefährlicher Region unernommen oder was sie immer in Deutschland und du allein in den Krisen gebieten?
00:04:54: Nö!
00:04:55: Sie waren eigentlich schon ab und zu dabei also einmal in Georgien.
00:04:58: Hat sie mich besucht?
00:04:59: das ist natürlich eine ganz andere Konfliktgewinn.
00:05:01: Das ist ein sogenannte Postkonflikgewinn Kein aktueller Konflikt mehr gewesen, also der Konflik war vorbei.
00:05:07: Aber da gab es noch keinen Frieden erst diesen Waffenstillstand und den haben wir zwischen Georgien und Abhasien.
00:05:15: Abhasion war so eine Defakto, also eine eigene Republik und dort gab's auch einen Waffenstilstand.
00:05:20: Den haben wir überwacht.
00:05:21: Da hat sie mich mal besucht, dann hatten wir eine schöne Reise gemacht durch Georgien Und wir waren einmal in den Syrien.
00:05:29: Auf Einladung, da hat sie noch im Reisebüro gearbeitet und auf Einladungen wurden wir eingeladen von der syrischen Regierung also offiziell und die haben uns nachher auch das ganze lang gezeigt.
00:05:41: und das war dann auch der Ursprung wo ich gesagt habe Da möchte ich als Unumilitär Biobachter eine drei-Länder-Mission, also Libanon, Israel und Syrien mit drei Weltreligionen auf engstem Raum.
00:05:54: Das hat mich extrem interessiert.
00:05:56: Und das war eigentlich der Grund nachher wo ich gesagt habe Ich möchte diese Syrien da möchte ich mal einen Teil von meinem Leben verbringen und diese Mission mitmachen
00:06:05: Was alles passierte in Syrien, in Banshee im Südsudan und anderen Ländern?
00:06:11: Gleich geht es weiter.
00:06:12: Bei diesen Geschichten hält die Welt den Atem an!
00:06:15: RPR-I mein Abenteuer mit Rainer Meutsch.
00:06:18: Wenn du zurückblickst auf Syrien Josef hast Du was bewirken können dadurch dass es Dich gab in diesem Land.
00:06:26: Ich würde das spontan nein sagen.
00:06:29: ich würde spontan ja sagen Weil ich glaub, du bist ein Menschenfänger und hast manche Sachen deeskaliert.
00:06:36: Ja, aber das war dann wirklich in sehr kleinem Rahmen wahrscheinlich.
00:06:40: Vielleicht innerhalb von der Gas-Familie, wo ich gewohnt habe.
00:06:42: Da muss man schon ziemlich weit runtergehen.
00:06:44: Aber wenn ich jetzt ... Ich denke gern ein bisschen größer, wenn ich den ganzen Konflikt angucke Und ich war in zwei Missionen in Syrien.
00:06:51: Die erste war die älteste, die Unzo, die den Golan überwacht hat.
00:06:56: Und da war ich drin bis im bis an Ostern, und dann Ostern hat die Schweizer Regierung mich angefragt weil ich schon unten war also im Gebiet war ob ich zu dieser sogenannten Koffi-Ananmission Also wechseln möchte, die gab es fünf Monate von April bis August.
00:07:19: Und das war die Uno-Mission für Syrien und da wollte man, dass das Ziel war mit drei Hundert Militärbiobachtern diesen Konflikt ja schon total aus dem Ruder gelaufen ist.
00:07:29: Wollte man mit dreihundert unbewaffneten Militäre beobachten, die aus allen Herren Ländern kommen?
00:07:35: Konflikt eigentlich beendet und das war komplett utopisch.
00:07:40: Ich war im ganzen Land unterwegs, also ich war überall von der irakischen Grenze in der Erassur dann über Hama, Holmes, Idlib, Damascus natürlich überall und habe gesehen wie auch die großen Zerstörungen.
00:07:56: schon Aleppo...
00:07:58: Warst du da?
00:07:59: Da war ich.
00:08:00: Ich war ja mit meiner Ex-Frau, in Aleppo hat man untereinander den wunderschönen Markt besucht und das war dann als wir dort wieder waren alles schon zerstört.
00:08:17: JOSEPH Freisorgt als Sicherheitsbeauftragter der Welthungerhilfe dafür, dass die Mitarbeiter der Organisation in den Krisengebieten ihre Arbeit machen können.
00:08:24: Zuvor war er sieben Jahre als Militärbeobachter für die UNO unter anderem in Syrien im Einsatz.
00:08:31: heute noch eine Stunde lang
00:08:33: RPA eins, mein Abenteuer mit Rainer Meutsch.
00:08:37: Josef Frey der sympathische Schweizer ist nun in der zentralafrikanischen Republik Banshee.
00:08:44: Man hat sich vorgeschickt, man hat eigentlich gesagt so gehen wir hin.
00:08:48: Schauen wir mal, ob man da tätisch werden kann.
00:08:50: Genau das war so!
00:08:51: Vorher kam ich zurück von einer anderen Dienstreise und keine zwei Wochen war ich dann im Büro und ging nach Bangi, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik.
00:09:02: Ich ging aber nicht lernen, es war schon ein deutscher Kollegen sehr erfahrener.
00:09:07: Er war schon unter und zwar von der Programmseite.
00:09:10: Also er hat die Programmschiene angeguckt, was kann man ... also die Welthungel für.
00:09:16: wir hatten ja schon Ideen innerhalb von der Organisation, was man machen kann.
00:09:19: Er hat gecheckt.
00:09:20: ist das realistisch?
00:09:22: Und ich kam nachher nach und ich habe geguckt nachher.
00:09:25: wo Könnte man in der Stadt Büro-Räumlichkeiten eröffnen?
00:09:29: Wie sieht die allgemeine Sicherheitslage aus, wie muss man sich auch mit den örtlichen Chefs oder Älters vernetzen, dass man zu Informationen kommt.
00:09:42: Das war sehr wichtig und all das habe ich nicht allein gemacht sondern mit ihm.
00:09:45: also wir waren ein super Team sind dann abends auch immer schön essen gegangen.
00:09:49: also schön einfach gemütlich so würdest du mal sagen
00:09:52: als Team
00:09:54: genau
00:09:54: wer warst ihr da als da war?
00:09:56: Das war der Rüdiger Erler.
00:09:58: Der ist ja auch schon ein Urgewächs-Dewelt-Hunger-Hilfe!
00:10:01: Genau, genau und mit dem hat er es natürlich Spaß gemacht.
00:10:04: Er hat mir auch erzählt von ihm habe ich natürlich auch extrem viel gelernt.
00:10:07: Er erzählte früher, er hat ja auch Reisen organisiert durch die Sahara.
00:10:13: Die sind wirklich von Nord nach Süd, Ost nach Westen.
00:10:16: ohne Angst konnten sie das machen was heute nicht mehr möglich ist.
00:10:20: Aber plötzlich kam es zu einem Überfall mehr nach der nächsten Musik.
00:10:27: Du bist in der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik.
00:10:30: Du bist im Banshee auf dem Weg zum Flughafen Leere Straßen, du hattest ein komisches Gefühl.
00:10:34: irgendwas stimmte da nicht.
00:10:35: hast du gedacht Thomas Josef Frey und was ist passiert?
00:10:40: Also, das war am Dienstag nachmittags.
00:10:43: Zu jener Zeit war es so, dass es einen Flug pro Woche gab von der Air France Paris-Bangui und der ging am Morgen früh vom Paris raus und am Abend wieder zurück und da bist du um anderen Tag dann wieder morgen früh im Parais gelandet und dieser Flug Abflugzeit war siebzehn und wir sind es um zwei Uhr haben, wie das Hotel verlassen.
00:11:03: Also das heißt ... Wir heißen der Fahren einen zentralafrikanischen Fahrer und ich also der Auftrag war ganz normal ein Flughafenfahren mich auch abladen und dann wäre er wieder zurückgefahren.
00:11:13: Wir haben die Sicherheitslage gecheckt weil wir wussten wenn so Flüge sind ist immer ein bisschen riskant weil die Einheimische natürlich auch gewusst haben.
00:11:23: da kann man was holen weil viele internationale hin und her pendeln zwischen den Flughafenden der Stadt diesem Dienstag nachmittags.
00:11:30: Und ich war also mit dem Fahrer unterwegs, habe immer mit ihm gesprochen und als wir dann die Stadt haben noch nicht verlassen, aber am Rand der Stadt sag' ich mal... habe ich gesehen, dass wir plötzlich ganz allein auf der Straße sind.
00:11:42: Also wirklich keine Autos, keine Menschen.
00:11:44: und das hat mir dann sofort gesagt hey da stimmt irgendetwas, stimmt da nicht?
00:11:47: Da haben wir dann schnell angehalten, haben diskutiert ja wohl... Ich hatte ein schlechtes Gefühl, hab gesagt komm eigentlich sollte man nicht fahren.
00:11:56: aber weil ich wusste es gibt nur einen Flugbruch, haben wir gesagt ja gut kommen wir riskierend um.
00:12:01: das war dann wirklich eigentlich der Fehler, weil wir sind keine zweihundert Meter mehr gefahren und dann kamen diese.. Es sind alles Junge durchtrainierte Männer und ich weiß noch gut, die haben also echt richtige Oberarme und Amulets gehabt.
00:12:14: Die bedeuten, ich bin eigentlich unantilable habe ich würde ich mal sagen.
00:12:20: Und die haben die Straße zugemacht.
00:12:21: wir hatten keine Chance zum irgendwie entkommen und dann haben sie uns massiv bedroht.
00:12:27: das waren drei vierhunderte junge Männer Das ist so drei vier Hunde sind ums Outroom alle geschrien.
00:12:34: Das einzige Mal in meinem Leben, wo ich wirklich meinen Schweizer Pass rausgezogen habe und gesagt, Tschüss.
00:12:39: Wie Swiss!
00:12:40: Was dann passierte?
00:12:42: Das erfahren wir gleich nach Halb, mein lieber Josef.
00:12:44: Bei diesen Geschichten hält die Welt den Atem an.
00:12:48: RPR-Eins.
00:12:49: Mein Attenteuer mit Rainer Meutsch.
00:12:51: Der Überfall findet ihn Banschi statt In der Zentralafrikanischen Republik.
00:12:56: drei, vierhundert junge Männer stürmen das Auto.
00:12:59: Er ist auf dem Weg zum Flughafen Und er holt jetzt den Pass heraus.
00:13:03: man attackiert ihn mit diesen drei, vierhundert jungen Burschen.
00:13:06: Was war dann passiert?
00:13:07: Ja gut!
00:13:08: Also die haben die Türe aufgerissen.
00:13:10: also auf der Fahrerseite und auf meiner Beifahrer-Seite und ich weiß noch an Nikolaschnikov den Lauffahrer im Fahrzeug drin und irgendwelche Jungen haben mit diesem langen Macheten Busch messen, haben sie zwei-, dreimal vorne auf die Kühlerhaube geschlagen... Das war massiv.
00:13:27: Was genau ablief, das kann ich echt nicht mehr sagen weil da funktionierst du nun noch situativ.
00:13:32: also ich weiß nur noch... Ich sage es mal so wie der Papst habe ich so eine Abwehrende aber nicht eine schnelle sondern eine langsame Handbewegung gemacht, so Abwehrend und gleichzeitig eben gesagt, hey ich bin Schweizer, ich bin nicht Franzose weil die natürlich die Franzosen haben die Sicherheit.
00:13:50: also das französische Militär hat die Sicherheit in der Stadt garantiert und die waren ziemlich verhasst Teil schon umzimperlich auch zur Sache gingen, muss ich schon sagen.
00:13:59: Und die haben gemeint, ich sei Franzosi und das war vielleicht eine Rettung von meinem Leben, dass sie gesehen haben, ich bin Schweizer nichtsdestotrotz.
00:14:10: Ich habe an diesem Nachmittag, bevor wir gefahren sind, vier Stellen am Körper.
00:14:13: Da hab' ich jetzt zwanzig US-Dollars versteckt eigentlich und während dieses Gewühle, sag' ich mal, habe ich diese vierzig, respektive, achtzig Dollar, viermal zwanziger
00:14:23: verteilt.".
00:14:24: Aber es hätte auch ins Auge gehen
00:14:26: können.
00:14:27: Ja, was ich eben nicht wusste ist wohin soll ich schauen?
00:14:30: Das war ein Gedanke der mir ganz bewusst kam.
00:14:33: Ich wusste in die Augen schauen weil es gab einen Anführer das war ein richtiger Bulle eigentlich vor mir.
00:14:39: Der hat mich auseinander genommen verbal und ich wusste den ja nicht anschauen.
00:14:45: aber ich wusst nicht soll ich aus dem Fenster schauen?
00:14:47: soll ich an dem Boden schauen.
00:14:49: Das war schon eine sehr kritische Situation.
00:14:59: Josef Freit, wie hilft denn die Welthungerhilfe einer Situation zu verbessern?
00:15:04: Z.B.
00:15:06: Sudan?
00:15:06: Ich würde
00:15:07: gern das Land wechseln wenn ich davon gehe ein bisschen in den Süden, weil da kenne ich die Situation sehr gut Wie die Welt-Hunger Hilfe, die Situation dort unten ganz konkret verbessert, da kann ich echt etwas dazu sagen.
00:15:21: und zwar machen wir jeden Monat werden Lebensmittel und andere Güter für zwischen zweihundertfünfzigtausend oder dreihunderttausenden Personen.
00:15:30: Jeden Monat wird das Material verteilt, und das muss man sich so vorstellen dass drei Wochen lang kommen Flugzeuge also eine Woche lang kommt ein Flugzeug und diese Air Drops sagen wir es wird auch der Luft abgeworfen weil es keine Landebahnen gibt.
00:15:45: ich spreche jetzt da im Süden von Bentio, das ist ganz konkret dort der Fall.
00:15:50: Da kommen eine Woche lang diese Flugzeuge und dann haben die Welthungehilfe sogenannte Packers angestellt.
00:15:56: Das sind Leute, die ... Foodpakete auf dem Feld zusammen sammeln und die werden in riesigen Zelten, wird das verstaut.
00:16:05: Eine Woche lang.
00:16:07: Um nachher gibt es drei Wochen lang, werden diese zweihundertfünfzigtausend bis dreihunderttausende Leute mit Foodpackages plus einfach alles was sie danach.
00:16:16: dann gibt's wieder mal Töpfe, es gibt wieder mal Seife, es gibts Hygieneartikel ab und zu.
00:16:21: Das wird alles jeden Monat, drei wochenlang verteilt Und ich war einmal dabei Drei Tage lang habe ich das mitgemacht.
00:16:28: Das ist, ich verkleide das ein bisschen so jetzt mal vielleicht auch mit dem Militär.
00:16:32: Das muss generalstabsmäßig organisiert sein.
00:16:35: Jeden Tag werden fünfzig, sechzigtausend Leute werden Güter verteilt und dass es da kein Durcheinander gibt musste man, dass generalstabsmäßig wurde das organisiert eine Fassstraße mit Gütern wo die Leute dann durchlaufen und da muss man auch wieder sicherstellen, dass einer von diesen vielen, dass die nicht zwei, drei Mal anstehen und das wurde dann alles was mit dem Daumen, haben die so einen Kärtchen gehabt und dann respektive Monat wurde dann abgestempelt.
00:17:04: Und so muss man sich das dann...
00:17:06: Was für ein Chapeusef!
00:17:07: Du hast uns mal eingeführt in eure Arbeit, die bewundernswert ist und die Welthungerhilfe kümmert sich ja um eine Welt ohne Hunger.
00:17:15: – WWW-Welthunger Hilfe.
00:17:19: Danke, dass du da warst.
00:17:20: Wenn ich dich wieder neu einladen lassen darf werden wir es gerne tun!
00:17:23: Du hast das mit Schweizer Scham, mit Schweizerkröntlichkeit und Pünktlichkeit wunderbar gemacht.
00:17:28: Danke, Dass du da
00:17:31: wars.