Mein Abenteuer

Mein Abenteuer

RPR1

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00:00:00: Hallo

00:00:00: und herzlich willkommen heute Abend bei meiner Abenteuer.

00:00:02: Heute habe ich mir den Hanzio Achim Sporleder genannt, auch den Achim in Studio eingeladen.

00:00:06: Der war mal auf Mallorca und da hat ihn ein Oper angesteckt mit diesem Fahrradvirus.

00:00:11: seitdem sitzt der gute Junge fast täglich im Sattel.

00:00:13: Heute berichten wir über zwei Toleratoren.

00:00:15: Zum einen dem Balkan entlang, die Donau und all die schönen Länder erleben wir... ...und von St.

00:00:21: Petersburg ist der Heim ins Westfalenland geradelt!

00:00:24: Die ganze Geschichte kommt gleich!

00:00:33: So der Achim is da!

00:00:33: Eigentlich heißt er Hans-Jürg Achim aber wer sei?

00:00:35: Ich bin der Achimm!

00:00:37: Was hast du gelernt

00:00:38: Achim?!

00:00:38: Ich habe einmal Drucker gelernt... Offsetdruckern Und ja, das habe ich vielleicht vier Jahre gemacht und bin dann international unterwegs gewesen.

00:00:51: Dann hat er mir eben erzählt... Ich kann mir all die Dinge jetzt erlauben weil ich Spaß am gelebt hab.

00:00:55: Er ist noch jung an Jahren!

00:00:57: Ja, und dann auf Mallorca.

00:00:59: Mein lieber Hans-Joachim Sporle, der genannt Achim Passierter ist!

00:01:02: Du trafst einen Mann, der anfängt dich zu schieben, gell?

00:01:06: Richtig ich habe einen eiligen Herrn getroffen für mich damals noch älter war.

00:01:10: Er war fünfundsechzig, er war Fünfundvierzig Und ich fragte ihn ob ich mit radeln dürfte und Dann hatte er mich vorfahren lassen.

00:01:20: und bei dem ersten kleinen Berg bin Ich geschoben oder hab ich geschoben?

00:01:27: Er zog an mir vorbei auf einer Nähmaschine und das schnurte.

00:01:33: Ich habe gesagt, es kann normal nicht wahr sein.

00:01:37: So ein zwanzig Jahre alter Mann fährt mir davon.

00:01:42: In dem Urlaub in den vierzehn Tagen konnte ich nicht einmal packen.

00:01:45: Das ging überhaupt nicht!

00:01:47: Ja, ich kenne diese Geschichte von der Vortur der Hoffnung.

00:01:49: Ich wollte dann auch mitradeln und da kam eine Steigung acht Kilometer.

00:01:52: Die ersten zwei Kilometer schaffte ich noch und dachte, oh nein!

00:01:56: Der Berg hörte immer länger auf einmal, kam einer rettende Hand von hinten und schob mich so richtig sportlos hinterher.

00:02:01: Weil was war?

00:02:03: Echt froh dass ich angeschoben wurde.

00:02:05: Wir reisen heute in den Donau entlang.

00:02:07: Du bist ja Westfale und hast dich mit deinem Schwager aufgemacht

00:02:11: Richtig?

00:02:12: Also wir hatten die Idee nach mehreren Flussfahrten in Deutschland.

00:02:16: Die Oda, die Elbe kamen wieder auf die Idee den einzigen Fluss der von West nach Ost fließt die Donau zu fahren und sind dann in Sigmar in Dona Esching gestartet.

00:02:31: Aber für deinen Schwager war es ja relativ schnell vorbei

00:02:35: Richtig.

00:02:36: Wir sind dann in Belgrad, als wir dann in Begrat waren.

00:02:40: das war denn die dritte Etappe.

00:02:42: Wir haben es in den Etappen gemacht zuvor In Begratt.

00:02:46: am zweiten Tag nähe Kowin eine Kleinstadt in Serbien.

00:02:51: Was da passierte erfahren wir gleich nach der nächsten Musik

00:02:55: LPR-I mein Abenteuer mit Rainer Meutsch.

00:02:58: Ihr seid nun in Serbian Dein Schwager Walter und du Und dann passierte er es mit deinem Schwager.

00:03:05: Ich bin wie immer ein wenig vorgefahren.

00:03:08: Es war ein Waldgebiet, das war ruhig und ich habe dann an einer Brücke an der wir rechts abbiegen mussten wieder um zur Donau zu kommen gewartet und habe dann, wir merkt irgendwas scheint da nicht zustimmen und sah dann einen Krankenwagen der von rechts nach links fuhr also in die Richtung wo mein Schwager sich aufhalten musste.

00:03:32: Und ein bisschen später kam mein Auto und hat mir erzählt, your friend has accident.

00:03:38: Ich bin dann zurückgefahren und habe nur noch gesehen wie er in Krankenwagen geladen wurde war wieder bei Bewusstsein.

00:03:46: das der Helm war völlig demoliert.

00:03:49: zum Glück hat ein Helm gehabt.

00:03:51: was zu dem Zeitpunkt passiert war konnten wir noch nicht wissen und so wurde der Krankenwagen vor dann Richtung Kowin zu dieser Kleinstadt Und ich musste dann sehen, wie sich sein Fahrrad und seinen Gepäck dort wegbekam.

00:04:06: Was war passiert?

00:04:07: Was hatte er für Pliss?

00:04:10: Nachhinein erzählte mir, dass er einen Blackout hatte.

00:04:13: Er wusste gar nicht.

00:04:14: Polizei hat auch geguckt.

00:04:15: Also kein Tier, kein fremdes Auto.

00:04:20: An der Straßenkante war keine erhöhte Asphalt Kante Sondern der Asphalt ging in das flache Grasbett über Und insofern konnte man das überhaupt nicht ergründen vor Ort.

00:04:31: Was hat er für gesundheitliche Probleme bekommen?

00:04:35: Später erzählte mir, dass er plötzlich einen Blackout gehabt hat.

00:04:39: Hat der Hand gebrochen oder Fuß

00:04:41: gebrochert?

00:04:42: Er hatte ein Hand gebrauchen, zwei Rippen gebrauchten und das Becken gebraucht.

00:04:46: Oh Gott!

00:04:47: Da lag er in einem Provinzkrankenhaus.

00:04:49: Herzlichen Glückwunsch.

00:04:51: Dann ging es nach Hause für ihn.

00:04:53: Für ihn ging's dann nach Hause ja... ...und

00:04:54: für dich

00:04:55: Ja, ich habe lange Zeit überlegt was ich mache wie geht es weiter und habe mich dann entschlossen die Reise alleine fortzusetzen.

00:05:10: Der Schwager lag im Krankenhaus, wurde nach Deutschland ausgeflogen und Achim Sporleder erfuhr alleine der Donau entlang.

00:05:18: Denn das war ja sein Traum!

00:05:19: Er wollte ja einige tausend Kilometer durch den Balkan radeln.

00:05:23: War das für dich plötzlich eine Veränderung alleine zu reißen?

00:05:26: Und kamst du damit klar?

00:05:27: Also für mich war es schon eine Veränderung Gesicht, die Frage zu stellen, schaffe ich das alleine.

00:05:33: Und es war auch meine erste Rattur längere Rattuhr wo ich mich dann entschlossen habe doch ich fahre allein nicht ziehe das jetzt durch.

00:05:41: Du hast keine Angst vor Einsamkeit?

00:05:44: Ich muss mit mir und ich habe gelernt mit mir selbst zurechtzukommen auf dieser Tour.

00:05:48: Ich hatte ja kein wenig Gesprächspartner bis auf einen jungen Mann dessen Namen Stefan ist.

00:05:57: Mit dem bin ich eine Zeit lang gefahren, er machte einen Low-Budget Urlaub.

00:06:03: Er wollte auch an Schwarze Meer wie ich und wollte mit fünf Euro auskommen.

00:06:08: Fünf Euro?

00:06:09: Mit

00:06:09: fünf Euro!

00:06:10: Das ist doch ein Träume.

00:06:11: Ja wir haben vier Tage zusammen sind wir gefahren Und dann hatte er sich immer von meinem Budget bedient.

00:06:21: Bis ich dann einfach gesagt habe, Stefan also die fünf Euro, die überschreitest du jedes Mal und greifst den Mindpop manee.

00:06:28: Also nein das ging überhaupt nicht!

00:06:30: Wo hast denn Du übernachtet während der Reise durch dem Balkan?

00:06:33: Ich habe sehr viel in Privatunterkünften übernachtet...

00:06:38: Wie haste Dir gefunden?

00:06:39: An der Straße standen schon Schilderzimmer oder das Zeichen eines Bettes.

00:06:45: Was kostet sowas im Durchschnitt?

00:06:48: Als ich im Durchschnitt bin, ich pro Tag mit über Nachtung, Essen und Abendessen alles was zuhört.

00:06:58: Gibt es

00:06:58: Ränge alles mit?

00:06:59: Alles

00:06:59: eingerechnet, das weiß ich deswegen weil...

00:07:03: Ja, ein Spaß am Westfalen.

00:07:05: So sind sie halt die Sparern.

00:07:06: aber wo man auch sparen kann, ja?

00:07:08: Sieben, dreißig Euro

00:07:09: wunderbar!

00:07:10: Bei diesen Geschichten hält die Welt den Atem an.

00:07:13: RPR-Eins Meinadenteuer mit Rainer Meutsch.

00:07:17: Achim Sporleder ist unterwegs er kommt aus Westfahlen und bei Lippe isst der zu Hause so Bad Önhausen.

00:07:24: Die Denkmäler sind da, die A zwei glaube ich für das Durchschnitt.

00:07:28: Richtig.

00:07:31: Auf der Balkanstrecke, er kommt jetzt nach Burgers und Bulgarien.

00:07:36: Und da warst du in einem Luxushotel für vierzig Euro?

00:07:38: Für

00:07:38: vierzig Euro!

00:07:39: Ich habe mir das beste Hotel geleistet in Burgers... ...und an einer Rezeption fuhren sehr für mich teure Autos vor.. ..und ich mit meinem Fahrrad mit meinen Fahrradklamotten in Rezeptionen.

00:07:53: was kostet bei euch ein Zimmer?

00:07:54: Vierzig Euro!

00:07:56: Für mich natürlich nicht so viel.

00:07:58: Und das Fahrrad durfte ich dann in einem Raum hinter der Rezeption abstellen, dort wurde es sicher bewacht.

00:08:04: Die

00:08:04: Straßen war kaputten Zählen da noch was und du musst das ja wunderbar genießen!

00:08:08: Was an der Goldkauß?

00:08:10: Dann hattest du eigentlich vor nach Istanbul zu?

00:08:12: Genau.

00:08:12: Ich wollte nach Istanbul fahren, habe unterwegs Italiener getroffene Radgruppe und die mir abgeraten haben nach Istanbul mit dem Fahrrad einzufahren weil das unwahrscheinlich wie Verkehr sehr gefährlich sein soll.

00:08:25: Dann

00:08:26: folgte Athen!

00:08:27: Wie kamst denn da

00:08:27: drauf?!

00:08:28: Dann bin ich in Burgers durch die Straßen geschlürt.

00:08:32: Ich habe einen Busbahnhof entdeckt und dort habe ich mich erkundigt, wohin fahrte hier.

00:08:39: Es waren auch unter anderem Istanbul.

00:08:41: aber ich habe dann gesagt ok, Athen morgen früh gleich los!

00:08:47: Das Ticket habe ich sofort gekauft und das Fahrrad war kein Problem.

00:08:52: Das habe ich vorangegeben und morgens um neun Uhr ging es los und über den nächsten Morgen um sechs Uhr sollt mir dann Athena rein.

00:09:05: Voll

00:09:05: durchgefahren, fast vierundzwanzig Stunden!

00:09:07: Der

00:09:07: Bus fuhr voll durch und ich habe natürlich auch viele Erinnerungen von Unfällen und übermüdete Fahrer in meinem Kopf gehabt.

00:09:19: aber ich hab mich dem einfach hingegeben und gesagt Es wird schon.

00:09:23: war der Bus voll?

00:09:24: Der Bus war sehr voll mit Gastarbeitern aus Bulgarien und Rumänien, die nach Athen fuhren.

00:09:32: Da warst

00:09:33: du doch der Exot?

00:09:34: Ich war der Exod mit meinem Fahrrad.

00:09:36: Wollten die alle mit dir sprechen?

00:09:38: Wir haben uns wenig unterhalten weil es dann... Es gab keine Sprache in Englisch.

00:09:45: Das waren zwar sehr Ja, sehr ruhig.

00:09:55: Heute in meinem Abenteuer Hans-Joachim Sporleder ein interessanter Mann aus Westfalen mit seinem Fahrrad.

00:10:00: Er ist an der Balkanrude entlang und wollte viertausend Kilometer fahren Erst an der Donau entlang dann am Schwarzen Meer und so weiter.

00:10:09: Später ist er an der Tenkel landet.

00:10:10: Gleich kommen wir nach Hause.

00:10:11: aber er hat auch eine Radtour gemacht von Leningrad St.

00:10:14: Petersburg bis nach Westfahlen Also vor dem Krieg natürlich.

00:10:17: Von seiner Reise erzählt er noch eine weitere

00:10:20: Stunde.

00:10:25: Achim ist hier, Achim Sporleder.

00:10:27: Er der Mann, der zu sechzig Jahre jung ist sich auf seinen Fahrrad geschmissen hat.

00:10:32: jetzt sind wir in Athen dann soll das heim gehen über Albanien.

00:10:35: man hört immer wieder dass es in Albanien schon eine große Armut gibt und herrscht.

00:10:40: wie hast du Albanien gesehen?

00:10:42: Also, ich habe Albanien als sehr freundlich empfunden.

00:10:46: Die Straßen... Gut!

00:10:49: Ich bin keine Stichstraßen gefahren.

00:10:51: Ich bin der Autobahn gefolgt.

00:10:55: Über die Autobahn?

00:10:56: Das geht.

00:10:58: Ich habe die Polizei getroffen und was mache ich jetzt?

00:11:02: Eine zweispurige Straße mühnete in der Autobahn und so bin ich die Autobahn bis nach Skoddera, in den Norden gefahren.

00:11:10: Vorher bin ich noch auf Doris zu gefahren eine alte Hafenstadt und dort habe ich so viele nette und freundliche Menschen kennengelernt.

00:11:22: also ich hätte nie gedacht dass Albanien so herzlich sein kann.

00:11:27: das sind natürlich auch nur die Menschen die ich getroffen habe, die mir begegnet sind.

00:11:33: Woanders mag es andringen.

00:11:35: Hast du aber schön gesagt das ist ja nun mal auch Europa!

00:11:37: Du hast eine Kündigung bekommen auf der Tour, gell?

00:11:40: Irgendeine fristlose Kündigung hat mein Meinredakteur erzählt.

00:11:42: Ja, das ist eine andere Geschichte.

00:11:45: Ich wurde während der tour fristlos gekündigt.

00:11:49: Warum?!

00:11:50: Ja, weil ich mich dieses Vorhaben schon lange geplant habe und ich hatte ein halbes Jahr vorher schon um Urlaub gebeten.

00:12:02: Der wurde auch genehmigt und der unbezahlte Urlaub, das wurde mir erst zwei Wochen vor der Abfahrt gesagt, dem bekommst du wenn du kündigst selber kündige und das hab' ich nicht gemacht.

00:12:18: Dann kamst du ja nach Hause und hattest meinen Job.

00:12:21: Genau!

00:12:22: Gut, danke fürs

00:12:24: Gespräch!

00:12:28: Wie sagt der Kölner?

00:12:29: Der Level geht weiter, gell?

00:12:30: Ja... Achim Sporleder, der Lebenskünstler ist bei mir.

00:12:36: Wir sind jetzt von Albanien Richtung Montenegro unterwegs, Bosnian und Herzigovina, Kroatien.

00:12:42: Die Währung ist Euro!

00:12:43: Das ist gut, gell?

00:12:44: Das

00:12:44: war in Montenego.

00:12:46: das hat mich sehr erstaunt und Hotelpreise waren so teuer dass ich... auch privat übernachtet habe und unter sechzig Euro glaube ich für eine wirklich in dem falle war es eine absteige bezahlen musste sonst hätte ich gar nichts bekommen.

00:13:03: und dann kam sehr langsam wieder Richtung österreich.

00:13:06: haben deine knochen das mitgemacht?

00:13:08: also sehr gut muss ich sagen was sich.

00:13:13: es ist sehr sehr bergig.

00:13:15: man fährt langsam voran aber schritt tritt für tritt erreicht man auch sein Ziel und sich Gedanken zu machen.

00:13:27: Ich denke immer darüber nach, es gibt immer ein Berg runter wenn ich bergkuh fahre.

00:13:32: ich denke also nie darüber nach Die Quälerei, den Berg hoch.

00:13:36: Ich denke immer nur an das runterfahren und dann erleichtert mir... Du bist

00:13:39: ein positiver Mensch!

00:13:40: Diese Windrosen die es da an der Atelier gibt haben dir nicht zu schaffen.

00:13:43: Also ich habe irgendwann gelernt dass gegen Mittag so ein Uhr vielleicht zwölf Uhr der wind langsam aufbläst und das dauerte eine Zeit lang bis ich dann rausgefunden habe, dass das der Chirocco meine ich ist, der mir also ab Mittag ins Gesicht bläst.

00:14:01: und so habe ich dann gesehen dass sich mein Zeitplan etwas früher los und dafür früher ankommen das mir das doch ein bisschen hilft und nicht in die Muskeln geht.

00:14:13: Hast du froh wieder zu Hause zu sein?

00:14:17: Ich habe als ich Zuhause war in die Straße fuhr hab ich gedacht was machst Du morgen?

00:14:24: weil ich jeden Tag auf meinem Fahrrad war.

00:14:27: Es war so kurzweilig.

00:14:29: Jeden Tag neue Eindrücke, also ich bin nicht in die... Wie nenne ich das immer?

00:14:36: Es war keine alltägliche Gewohnheit, es war jeden Tag was Neues.

00:14:41: Ich weiß, was er morgen gemacht hat.

00:14:42: Leningrad, St.

00:14:43: Petersburg, Westfalen gleich reden wir drüber!

00:14:46: Bei diesen Geschichten hält die Welt den Atem an.

00:14:53: Ach, der Achim!

00:14:54: Unser positiver Mensch aus Westfalen.

00:14:56: Für ihn ist das Glas immer halb voll und nicht halb leer.

00:14:59: In den Krieg rattelte er mit einem Kumpel zusammen von St.

00:15:04: Petersburg bis Westfaling.

00:15:05: Wie hast du denn Lettland, Litauen und Polen gesehen damals?

00:15:09: Also wir sind in Lübeck nachts um drei Meter fähige Stadt nach Helsinki Und Helsinki eine sehr tolle Stadt Sehr ratfreundlich Bis es dann am nächsten Tag wieder über eine Nacht nach St.

00:15:27: Petersburg ging.

00:15:29: und in St.Petersburg ist das nicht einfach mit dem Rad rauszukommen, man muss auch die Stadtautobahn nehmen.

00:15:36: aber dasses dort gang und gäbe wenn es so verrückte Leute gibt wie mich oder wie mein Freund sich von St.

00:15:46: Petersburg aufs Land zu fahren

00:15:49: Dann geht's durch Littauen Und es geht an Riga vorbei.

00:15:54: Talin, man hört ja immer so viel davon dass diese ehemaligen was alles zu Russland zur Sowjet- und Junggehörde... Dass das wunderschöne Länder wären?

00:16:03: Wunderschön!

00:16:04: Wunderschön!

00:16:04: Viel

00:16:04: Wasser viele Seen Es ist

00:16:06: sehr ruhig.

00:16:07: Viel Wasser, viele Sehen auch Mücken Das darf man nicht unterschätzen.

00:16:13: also aber letztendlich kommen die erst am Abendtagsüberlassen einen zufrieden insofern Es wird auch spät dunkel.

00:16:23: Insofern kommen die Mütten auch erst spät.

00:16:25: Im Sommer, gell?

00:16:26: Genau!

00:16:26: Lange hell.

00:16:27: Es war bis halb zwölf was sehr, sehr hell und morgens wenn man keine Verdunkelung hatte ging schon.

00:16:33: ich habe einmal auf die U-Kumpel um drei Uhr fünfzig die Sonne auf richtig auf.

00:16:36: und es ist schon ehrlich.

00:16:38: ja und so fassen wir natürlich

00:16:40: in Miternachtssonne.

00:16:40: und im Polen hast du gesagt da haben wir Deutsche schon großes Leid hinterlassen.

00:16:44: Also Polen... Ich war mir dessen nicht so bewusst was der Überfall der Deutschen auf Polen im Zweiten Weltkrieg, was er dort ausgelöst hat.

00:16:57: Ich muss sagen ich bin mit sehr viel Demut und auch schweigsam durch Polen gefahren.

00:17:07: das hat mich doch sehr mitgenommen.

00:17:16: Ach im Sporleder, sag mal hat das Radfahren was du ja vor zwanzig Jahren begonnen hast.

00:17:20: Hat das dein Leben verändert?

00:17:21: Es hat mein Leben auf jeden Fall verändert.

00:17:24: ich habe gelernt mit sehr sehr wenig Zurechtzukommen.

00:17:30: Und sehr wenig zurechtzukommen heißt auch, man muss auch weniger mitschleppen und hat es auf dem Fahrrad einfacher.

00:17:37: Letztendlich hat sich auch gezeigt, dass man gar nicht viel braucht um den ganzen Tag unterwegs zu sein.

00:17:45: Weißt du schon wo die nächste Reise hingeht?

00:17:47: Ja

00:17:47: ich bin dann überlegen ob es eventuell Kuba sein kann.

00:17:52: zum Runden

00:17:54: Das ist

00:17:55: eine große Insel.

00:17:56: Ja, aber es geht so langsam... Der Gedanke muss erst wachsen und wenn ich mich damit beschäftige meistens ist das wie in St.

00:18:07: Petersburg oder die Iberische Halbinsel.

00:18:10: Es wächst langsam und wenn jetzt die dunkle Jahreszeit kommt werde ich mich sicherlich damit beschäftigen.

00:18:17: Halte uns auf dem Laufenden, mein Lieber Achim.

00:18:19: Und wenn du wieder zurück bist, darfst du gerne von deiner Reise rund um Kuba berichten.

00:18:23: Eins sollte feststehen.

00:18:25: Warme Kleidung wirst Du unterwegs wohl nicht gebrauchen dort.

00:18:29: Danke dass Du heute hier warst und danke das Du da warst!

00:18:32: Und vor allen Dingen danke euch allen fürs Zuhören.

00:18:35: Ich bin der Rainer Tschüss.

00:18:36: bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

Viele spannende Erlebnisse, Außergewöhnliches und Gefährliches kommt seit 30 Jahren jeden Sonntag über den Äther. Berühmte Studiogäste berichten von ihren Abenteuern - und Reiner Meutsch ist seit der ersten Stunde immer mit von der Partie.

von und mit RPR1

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