Mein Abenteuer

Mein Abenteuer

RPR1

Transkript

Zurück zur Episode

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

Ja, herzlich willkommen im neuen Jahr. Heute Abend, wir feiern das Jahr 2026 und sind natürlich wieder frisch und fröhlich und natürlich frei für euch das ganze Jahr über da mit neuen Geschichten, neuen Abenteuern und so holt man sich natürlich direkt zu Beginn des neuen Jahres einen Mann, der die Welt kennt und der viele, viele Abenteuer erlebt hat, aber auch bestanden hat und von den Abenteuern auch gelernt hat. Jochen Barnack ist bei mir aus Wiesbaden, die nächsten zwei Stunden.

RPR 1, mein Abenteuer. Jetzt wird es spannend, mein lieber Jochen, denn wir haben genau zwei Stunden Zeit heute Abend und du hast 1000 Abenteuer mitgebracht. Schön, dass du da bist.

Ja, hallo. Schönen guten Abend, Jochen aus Wiesbaden, dieser wunderschönen Stadt. Das ist echt eine tolle Kurstadt, gell? Ja, es ist vor allem schön in die Natur eingebettet, in den Taunus und wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass viele Täler vom Taunus in die Stadt reinragen und das ist schon sehr schön, ja.

Ja, uns beide verbindet ja einiges, nämlich die Schatzinsel, Lederstrumpf und bestimmt noch irgendetwas. Der Seewolf, der Seewolf, ja. Ist ja Raimund Hamstow, glaube ich.

Ja, ja, Raimund Hamstow. Und haben diese Geschichten aus dem Vierteil und oder wie viele Teiler es immer auch waren, dein Leben verändert? Ich denke ja, also ich muss sagen, diese Abenteuerfilme, die es ja in der Form heute gar nicht mehr gibt, die haben mich damals dermaßen fasziniert. Also man saß vorm Fernseher und war in absoluter Spannung.

Auch die Karl-May-Filme natürlich mit Winnetou und Old Shatterhand und auch die Bücher von Karl-May und Jack London und also das war für mich, war das das Größte, ja, dass diese Helden da zu erleben und ich muss ganz offen sagen, also heute ist man erwachsen, es klingt ein bisschen lächerlich das Ganze, aber damals hat mich das extrem fasziniert als Kind und das war auch mit 18 noch nicht ganz vorbei. Weißt du denn noch, wo deine erste Reise hinging? Also die allererste war eine Tram-Tour nach Frankreich und England und in den englischen Lake District. Ah, schon was Exotisches, so getramt als junger Kerl.

Ja, ich erinnere mich noch genau, wie ich zum ersten Mal an der Autobahneinfahrt stand und so ein Gefühl von absoluter Lebendigkeit hatte. Dieses Ausgesetztsein und also da merkte ich sofort, das ist meine Welt. Er hat auch Schreckliches erlebt, ein Passagier, der neben ihm saß, wurde erschossen, er hat Afghanistan erlebt, er hat über 100 Länder erlebt auf unserem Erdball und wir nehmen uns Zeit für ihn heute Abend.

Bei diesen Geschichten hält die Welt den Atem an. RPR 1, mein Abenteuer mit Rainer Meutsch. Jochen, du hast dann der Redaktion vorher Abenteuer mitgeteilt.

Wir könnten jetzt bis morgen früh 8 Uhr senden, denn du hast auch Afghanistan durchquert und bist auch geflüchtet über die Berge. Ja, also ich sagte ja, ich war so ein bisschen nicht, das war ja der Hippie-Trail damals, aber ich war gar kein Hippie in dem Sinne, wie die wenigsten, die da unterwegs waren, sondern ich war mehr auf so einem Kalmai-Trip. Ich wollte da Abenteuer erleben.

Das wilde Kurdistan. Das wilde Kurdistan, das war schon erregend. Durchs wilde Kurdistan, dann durch Persien, durch den Iran, wo die Revolution gegen den Schah bereits angefangen hatte.

Das war schon recht abenteuerlich. Und dann ging es nach Afghanistan. Das war der Höhepunkt der Reise sozusagen.

Das war mir klar, dass das ein ganz besonderes Land ist, sehr archaisch. Und ja, da habe ich dann was gemacht, was ich heute so nicht mehr machen würde. Ich bin, anders als die meisten Reisenden, die im Süden die Asphaltstraße entlang gefahren sind, bin ich mittendurch, durch Zentralafghanistan, die sogenannte Zentralroute.

Und das war damals militärisches Sperrgebiet. Das war also gar nicht erlaubt. Aber genau das wollte ich natürlich.

Ich wollte Abenteuer. Und dann bin ich auf einem Lastwagen mitgefahren, auf dem etwa 20, 30 einheimische Afghanen saßen auf der Ladung, saßen wir oben auf dem Lastwagen und fuhren dann entsetzliche Schlaglochpisten ins Land hinein. Und man wurde da dermaßen hin und her geschüttelt, dass irgendwann, ich dachte, ich kann mich nicht mehr festhalten.

Also war schon extrem, ganz extrem. Warum bist du geflohen? Das kam dadurch, wir konnten uns nicht unterhalten, die Afghanen und ich. Wir hatten keinen, also keiner von denen konnte Englisch.

Und ich war eben noch ein Greenhorn. Ich war noch nicht erfahren genug, um zu wissen, man muss zur Not aus sich rausgehen und muss irgendwie mit Händen und Füßen kommunizieren. Dadurch entstand irgendwie so eine Beklemmung, weil wir schwiegen uns an.

Und am zweiten Abend in der Karawanserei beim Abendessen. Was da passierte, erfahren wir gleich nachher. RPA 1, mein Abenteuer around the world.

Die packendsten Storys von fünf Kontinenten. Du bist auf einem LKW mit vielen Afghanen, bist auf der zentral afghanischen Route, die militärisches Sperrgebiet ist. Bei mir zu Gast ist Jochen Barnack und jetzt musste er fliehen.

Warum? Ja, ich bin mir gar nicht mal 100 Prozent sicher, ob das überhaupt eine gefährliche Situation war. Aber Tatsache ist, in der Karawanserei, wo wir auf dem Boden saßen, gegessen haben, guckten mich einfach 20 Afghanen an, starrten mich an. Und da bekam ich Angst.

Ich habe gedacht, also schläfst du mal besser draußen im Freien. Und als ich dann meinen Schlafsack packte und rausgehen wollte, versperrte man mir die Tür. Und ich habe es dann irgendwie geschafft, denen zu erläutern, dass ich ja direkt am Haus mich hinlege und habe mich dann 30 Meter weiter in ein Feld verdrückt.

Und da habe ich mich hingelegt, wollte schlafen. Und als dann einer sah, dass ich weg bin, dass ich nicht mehr da am Haus liege, kamen auf einmal alle raus und suchten mich. Und ich hatte zum Glück einen dunkelgrünen Schlafsack und habe den über mir gehalten.

Und es war Nacht, wenn auch der Mond schien. Ja, und dann liefen zwei, liefen drei Meter an mir vorbei und haben mich zum Glück nicht gesehen. Also keine Ahnung, was da los war.

Hast du das Land verlassen, dann bis über die Berge? Ich bin dann hoch in die Berge geflüchtet in dieser Nacht und wollte eigentlich zur Asphaltstraße irgendwie im Süden und habe dann aber am Morgen gemerkt, das ist ja fast Wüste hier. Also das schaffst du nicht. Bin dann zurückgegangen und unten eine riesen Menschenansammlung und die Fahrt ging dann weiter.

Ich war dann vorne zwischen Fahrer und Beifahrer platziert. Also ich kam mir vor wie ein Gefangener und hatte immer noch Angst, dass irgendwas geschieht unterwegs. Ist noch gut ausgegangen, wenn man in die Mujahideens und die Taliban reinräumt.

Das ist nicht ohne. Gleich fliegen wir mit einem kleinen Privatflieger in ein wildes Diamanten Camp nach Venezuela. RPA 1 mein Abenteuer mit Rainer Meutsch.

Ich habe es eben angedeutet, Jochen, wir fliegen jetzt mit so einem kleinen Sportflugzeug in ein wirklich wildes Diamanten Camp in Venezuela. Da warst du doch eigentlich eine Gefahr für die Menschen, die da Diamanten suchen und die schwarz verkaufen wollen. Also das glaube ich nicht, dass ich jungspunt mit meinem Rucksack als Gefahr empfunden wurde.

Die waren ja auch teilweise bewaffnet und schon hartgesottene Gesellen. Es war auf jeden Fall ein Diamanten Camp auf keiner Karte verzeichnet. Wild.

Und ich hatte das Glück in Canaima. Das ist da sind so Wasserfälle und der größte Wasserfall der Erde, den kann man von dort erreichen. Ist das die Angel Falls sind das? Die Angel Falls, genau.

Ja, ich hatte leider nicht genug Geld. Das hätte 700 DM gekostet, dort hinzufahren. Auf jeden Fall habe ich den kennengelernt an der Bar, so einen Piloten und der hat mir davon erzählt von dem Diamanten Camp und dann konnte ich für 50 DM mitfliegen und war natürlich absolut begeistert, so was erleben zu dürfen und hatte noch das Glück, dass es tatsächlich einen Diamantenschürfer mit Familie und Angestellten gab, der Deutscher war.

Und bei dem konnte ich übernachten. Der war glücklich, dass er mal wieder Deutsch quatschen kann mit jemandem. Ein Aussteiger.

Ja, ein Abenteurer, ein Glücksritter. Hat er denn Diamanten gefunden? Ja, ja, ja. Also das war ja richtig.

Das war ja nicht nur mit Schippe, sondern das waren richtig mit Bohrer. Ja, also das war schon. Also die haben halt immer Wasser mit Wasser das Gestein gelöst und dann ging das über irgendwelche Siebe und auf die Art haben die schon ganz gut was rausgeholt.

Mann, Mann, Mann, was du erlebt hast, Jochen, gleich nach den Nachrichten kommen wir zu einem Abenteuer, was tragisch enden sollte und das dein Leben dann auch verändert hat. In Kenia seid ihr überfallen worden. Ihr kamt in ein Kriegsgebiet und ein Mitreisender von dir wurde erschossen.

Was da passiert war, das erfahren wir gleich nach den Weltnachrichten. RPR 1 mein Abenteuer. Das waren die Nachrichten bei RPR 1 und jetzt gleich geht es weiter mit mein Abenteuer mit Jochen Barnack.

Er kommt aus Wiesbaden, hat über 100 Länder schon erfahren und bringt uns hier die wildesten Geschichten mit. Denn er ist ein Klobetrotter, er ist ein Abenteurer, er ist ein Songschreiber. Kommen wir nachher auch nochmal darauf.

Er hat so tolle Abenteuer mitgebracht, aber auch dramatische und Abenteuer, die einen traurig machen. Da kommen wir gleich drauf zu sprechen. Bei diesen Geschichten hält die Welt den Atem an.

RPR 1 mein Abenteuer mit Rainer Meutsch. Jochen, Kenia war ein Traumziel. Natürlich wilde Tiere, Big Five und du hast eine Safari gebucht und es ging los und sollte dramatisch ändern.

Was war passiert in Kenia? Ja, es gab keine Busse zum Turkana-See, deswegen eine Safari. Und das fing auch ganz toll an, bis dann so die ersten Signale kamen, dass die Gegend irgendwie nicht ganz sicher ist. Auf jeden Fall am Abend des zweiten Tages kamen wir nach South Hall, ein Ort etwa 60 Kilometer südlich vom Turkana-See.

Dort liefen alle mit Kriegsbemalung und Waffen herum, also Spären. Wir freuten uns erst mal und dachten, das ist ein Folklore-Festival, super. Und trafen dann einen dicken italienischen Priester, der uns sagte, das ist kein Folklore-Festival, das ist Krieg.

Seit vier Wochen ist hier Krieg zwischen den Turkana und den Samburu. Und das war natürlich schon ein bisschen überraschend. Vor allem, dass das Safari-Unternehmen uns überhaupt da reingefahren hat.

Auf jeden Fall mussten wir in der Nacht auf dem Campingplatz außerhalb des Ortes übernachten. Und das war natürlich eine sehr, sehr unruhige Nacht. Am nächsten Morgen hat der Fahrer sehr viel Druck gemacht, dass wir möglichst schnell loskommen.

Und wir fuhren also in Richtung Turkana-See und kamen durch ein wüstenhaftes Gebiet, wo es aussah wie auf dem Mars. Und sahen auf einmal am Horizont eine Rinderherde, die von drei rotgewanderten Turkana nach Westen getrieben wurde. Und wir fragten uns, was macht denn hier in dieser einödene Rinderherde? Und auf einmal ertönte ein Schuss.

Und der Globetrotter Klaus, der zwei Sitze neben mir saß, auf der rechten Seite, der röchelte und kippte zur Seite und war tot. Es stellte sich erst später heraus, dass er tot war. Hätte ja auch bewusstlos sein können.

Oder auf jeden Fall hat er einen Schuss ins Herz bekommen, war sofort tot. Seine Frau saß zwischen uns und dann kamen weitere Schüsse. Ich ging davon aus, das ist das Ende, jetzt wirst du gleich sterben.

Weil ich dachte, es wäre ein Massaker. Also die töten uns und nehmen dann den Jeep und unsere Werzeugen und so. Also sie schossen elfmal insgesamt auf uns.

Und dann auf einmal hörte ich, wie der Fahrer weiterfuhr. Ich merkte nicht, dass er gewendet hat. Aber in dem Moment, wo er wendete, hörten die Schüsse auf.

Wie es ausging, erfahren wir gleich. RPA 1, mein Abenteuer around the world. Die packendsten Stories von fünf Kontinenten.

Mein Gott, der Beifahrer ist erschossen worden. Jochen sitzt daneben. Die Frau des Erschossenen ist mit dabei.

Was für eine Situation im Busch von Kenia. Elf Schüsse fielen weiterhin. Ihr duktet euch, der Fahrer wendete und fuhr weg.

Todesängste. Jochen. Ja, also ich war mir sicher, dass ich sterbe.

Dass mich in den nächsten Sekunden eine Kugel trifft. Und das ist natürlich so eine Situation, wo man ins Nachdenken kommt. Ob diese Abenteuerreisen wirklich so ganz das Wahre sind.

Ich bin danach auch fünf Jahre nicht mehr in außer Europa unterwegs gewesen. Und ja, zumal die Gefahr ja noch nicht vorbei war. Wir kamen zurück nach South Hall.

Und irgendwo außerhalb sollte eine Schlacht toben. Zwischen den beiden Stämmen. Und wir sind dann zu einer englischen Farmersfamilie geflüchtet.

Und haben von dort, die hatten Funk, haben wir dann die Flying Doctors in Nairobi verständigt und gebeten, dass wir uns da raus fliegen. Haben sie es gemacht? Haben die gemacht. Und kurz vor Einbruch der Dämmerung konnten wir dann mit dem Flugzeug da raus.

Mit dem Toten? Mit dem Toten, ja. Mein Gott, dann hast du auch noch einen Schiffsuntergang erlebt im Borneo. Also wenn man deine Tagebücher liest, du könntest ja Bücher schreiben.

Und du wärst wirklich die Nachfolger von der Schatzinsel. Was war denn im Borneo passiert? Ja, das war wirklich ein Traumabenteuer. Erstens war ich da noch viel jünger als bei dem Kenia.

Und zweitens, das war einfach viel, viel schöner. Also ich war da mit einem Bayern, den ich zufällig an der Grenze von Malaysia und Indonesien kennengelernt hatte, auf einem Schiff mit 400 Einheimischen. Und wir wollten von Borneo nach Sulawesi.

Das ist diese viergetagte. Der Klassiker. Der Klassiker.

Und das Schiff war völlig überfüllt. Die Babys, die hingen in irgendwelchen Säckchen an der Decke. Und man konnte nirgendwo hintreten, weil überall Menschen waren.

Und wir haben dann entschieden, wir schlafen oben an Oberdeck. Haben uns gewundert, dass die wenigsten da waren. Da war keiner.

Und in der Nacht kamen wir in tropisches Unwetter. Und da wussten wir, warum die alle unten übernachten. Und fuhren dann eine Stunde durch absolutes Tropengewitter und waren dann durch Ness bis auf die Haut.

Und wie es ausging, erfahren wir gleich nachhalb. RPA 1, mein Abenteuer mit Rainer Meutsch. Durch Ness bis auf die Haut.

Wir sind auf einem Boot von Borneo nach Sulawesi. Und es kommt in einen Tropensturm hunderte von Menschen drauf. Wie ging es aus? Am nächsten Morgen war längst wieder Sonne und Hitze.

Und wir waren auch wieder trocken. Und auf einmal erschien am Horizont so ein ganz kleines Inselchen mit Strand drumherum, Riff und Urwald in der Mitte. Und dann gab es irgendeine kleine Verpuffung oder Explosion.

Und es spritzte schwarzes Öl aus dem Schornstein. Und es kam schwarzer Rauch raus. Und an Bord entstand sofort eine Panik.

Weil die meisten waren ja unten eingefärscht. Und flüchteten alle nach oben. Und die Mannschaft riss die Bretter raus vom Oberdeck.

Und die Leute waren in absoluter Panik. Man muss dazu sagen, die meisten können gar nicht schwimmen. Wir konnten wenigstens noch schwimmen.

Und der Motor ging aber noch. Und wir stotterten dann auf dieses Inselchen zu. Und wäre das Inselchen nicht da gewesen, dann könnte ich hier nichts mehr erzählen.

Also Riesenglück gehabt. Riesenglück gehabt. Du hattest auch Glück, als man dir K.O.-Tropfen gegeben hat.

Welches Mädel wollte denn da an dich ran? In Thailand. Man ist ja eigentlich, wenn man in ferne Länder fährt, freut man sich ja über Kontakte zu Einheimischen. Und das war aber anscheinend, es war in der Tat ein Thai-Mädchen, die mich da zu einem Drink einlud.

Das war sehr, sehr nett. Ich hab mich gefreut. Und hab dann etwas erlebt, was ich nie zuvor erlebt habe.

Ich verlor komplett meinen Willen. Also ich war noch wach, aber ich hatte überhaupt keinen Willen mehr. Und sie hat mir dann meine Geldbörse abgenommen.

Ich wusste das auch und hab mich nicht gewehrt. Das Einzige, was ich gesagt habe, I just want one beer. Ich möchte nur noch ein Bier.

Die kaufte mir da eine Bierflasche. Von deinem Geld und ist ab. Hei, ei, ei, ei, hei, danai, hei, danai.

Irgendwie hab ich dann bis zum Morgen an der Bierflasche genuckelt. Dann holte mich wohl eine Komplizin ab, weil die natürlich Angst hatten, ich gehe zur Polizei oder so. Die hat mich dann wieder nach Koh Samui zurückgeschleust.

Nee, nee, nee, würde ich jetzt nur sagen, Jochen. RPA 1, mein Abenteuer. Ja, mein lieber Jochen Barnack ist bei mir aus Wiesbaden.

Du bist ja nicht nur Abenteurer, du hast auch eine CD gemacht, Mein Paradies mit Joe Barner, also dein Name jetzt in Abkürzungen. Songtagebuch eines Klopetrotters. Was sind das denn für Lieder hier drauf? Es sind ja immerhin elf.

Ja, also das sind Reiselieder. Die gibt es seltsamerweise in der Musikszene relativ selten. Es gibt gar nicht so viele, außer jetzt Shantys.

Aber das sind Lieder, die bestimmte Situationen wiedergeben, die mit meinen Reisen zu tun haben. Es fängt an, dass man zu Hause irgendwie gestresst ist und ein bisschen frustriert und will weg. Damit fängt es an und dann geht es los auf Tramp Tour.

Und ja, dann gibt es natürlich auch Situationen, wo man nicht so gut drauf ist, wie im Norden Skandinaviens im Herbst, wo ich dann da 22 Stunden im Regen stand und keiner nahm mich mit. Es kamen nur alle zwei Stunden Autos. Das drückst du dann in Songs aus, gegen den Wind zum Beispiel.

Aber es gibt eine Website. Ja. www.weltentramp.de Also Welten wie mehrere Welten und Tramp mit A, also nicht wie Trump.

Also weltentramp.de geht mal rein. Das ist so toll mit dir, dass ich die Redaktion, den Dirk Köster mit seinem Team bitten werde, dich nochmal einzuladen in einer geraumen Zeit. Du bist ja noch jung genug.

Ich habe hier eine Liste mit mindestens noch 50 weiteren Abenteuern. Das war toll mit dir. Mein Lieber, danke, dass du dieses Jahr so begonnen hast mit uns, wie ich mir mein Abenteuer vorstelle.

Mit tollen Geschichten, mit tollen Menschen und mit natürlich toller Musik und Nachrichten gehören auch dazu. Aber du bist ein toller Mensch. Vielen Dank.

Vielen, vielen Dank. Jochen war hier und Dirk hat mir die Technik, wie immer mit meinen Kollegen, dann gemeinsam aus den Studios heraus gemacht. Bei euch bedanke ich mich auch mal, mein Team.

Ihr habt jetzt schon hunderte Sendungen gemacht, mein Abenteuer. Und heute hat einer gesagt, das ist die Sendung, die es am längsten auf der ganzen Welt seit fast 40 Jahren gibt. In diesem Jahr werden wir 40.

Das werden wir feiern. Aber darüber werde ich demnächst berichten. Ich bin der Rainer Meutsch und wünsche euch ein Traumjahr, ein Traum 2026.

Tschüss.

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

Über diesen Podcast

Viele spannende Erlebnisse, Außergewöhnliches und Gefährliches kommt seit 30 Jahren jeden Sonntag über den Äther. Berühmte Studiogäste berichten von ihren Abenteuern - und Reiner Meutsch ist seit der ersten Stunde immer mit von der Partie.

von und mit RPR1

Abonnieren

Follow us